Was ist eigentlich der Unterschied zwischen VPS und VDS?
Über viele Jahre hinweg hat sich der Markt an extrem günstige VPS-Angebote gewöhnt, oft ohne zu wissen, dass diese nur deshalb so günstig waren, weil die Ressourcen stark geteilt wurden.
In der Praxis nutzen viele dieser Dienste Overselling, das heißt, es werden mehr Ressourcen verkauft, als physisch vorhanden sind. Dadurch sieht der Kunde zwar hohe Werte (CPU, RAM usw.), erhält aber eine inkonsistente Leistung, da diese Ressourcen nicht jederzeit wirklich verfügbar sind.
In letzter Zeit gewinnt ein neuer Begriff an Bedeutung: VDS (Virtual Dedicated Server).
In der Praxis ist ein VDS nichts anderes als ein VPS mit tatsächlich reservierten Ressourcen, oder zumindest mit deutlich weniger Sharing (weniger Overselling). Das bedeutet mehr Stabilität, Vorhersehbarkeit und reale Performance im Alltag.
Mit anderen Worten: genau das, was wir bereits seit 2013 anbieten, als eines der Hauptmerkmale unserer Dienste „kein Overselling“ war.
Was wir schon immer gemacht haben vs. was der Markt gemacht hat
| BH Servers (seit 2013) | Traditioneller Markt (günstige VPS) |
|---|---|
| Tatsächlich reservierte Ressourcen | Geteilte Ressourcen (Overselling) |
| Hohe und stabile Performance | Schwankende Performance |
| Weniger Kunden pro Server | Hohe Kundendichte pro Server |
| Keine künstlich aufgeblähten Werte | Hohe Zahlen, aber nicht garantiert |
| Fokus auf Konsistenz | Fokus auf niedrigen Preis |
Dieses Modell wurde über Jahre hinweg von tausenden Kunden bestätigt, die ihre Ressourcen konstant und ohne Leistungseinbrüche nutzen.
Ein neues „Rebranding“ des Marktes: VDS
In letzter Zeit bieten einige Anbieter Pläne mit weniger Overselling an und verwenden dafür den Begriff VDS.
Dabei wird jedoch eines deutlich: Sobald Ressourcen real reserviert werden, steigt der Preis deutlich.
Beispielsweise findet man bei einem bekannten Anbieter mit sehr günstigen Preisen einen VDS mit:
- 3 physischen Kernen
- 24 GB RAM
- 180 GB NVMe
Zum Preis von 142,50 € Einrichtungsgebühr und anschließend 92,50 € pro Monat, da hier kein starkes Sharing mehr möglich ist.
Das zeigt klar: Der Markt beginnt selbst zu demonstrieren, was es tatsächlich kostet, konsistente Performance zu liefern.
Warum gibt es also so große Unterschiede?
Weil der Markt über Jahre hinweg auf „theoretische“ Ressourcen gesetzt hat, ein Ansatz, dem wir nie zugestimmt haben.
In diesem Modell sind sehr niedrige Preise möglich, jedoch auf Kosten der Stabilität.
Sobald Ressourcen wirklich reserviert werden (VDS), steigen die Kosten. Das ist kein Nachteil, sondern die direkte Folge davon, dass tatsächlich das geliefert wird, was versprochen wurde. Anders gesagt: der reale Preis eines virtuellen Servers.
Der entscheidende Punkt
Während der Markt nun beginnt, das Konzept von VDS zu übernehmen, arbeiten wir bereits seit über einem Jahrzehnt auf diese Weise.
Früher haben wir dafür Begriffe wie „semi-dedicated“ verwendet, um genau dieses Modell ohne Overselling zu beschreiben.
Da es damals jedoch weder Nachfrage noch Verständnis dafür gab, wurde dieser Unterschied oft übersehen und mit günstigen Standard-VPS verglichen.
Heute, mit dem Aufkommen des Begriffs VDS, wird dieser Unterschied endlich klar.
Zusammenfassung
Günstiger VPS: mehr Zahlen, weniger reale Garantie.
VDS (wie wir ihn schon immer anbieten): keine aufgeblähten Versprechen, sondern echte und konstante Performance.
Wenn Ihr Projekt Stabilität und vorhersehbare Leistung benötigt, hat BH Servers schon immer genau so gearbeitet. Nach heutiger Marktnomenklatur haben Sie bei uns schon immer Ressourcen im Sinne eines VDS genutzt.
Bei uns gibt es kein aggressives Overselling und keine unrealistischen Versprechen. Sie nutzen in der Praxis genau die Ressourcen, die Sie gebucht haben, mit konsistenter Performance in allen unseren High-Performance-Plänen.